Matratze kaufen in Bern
Sie suchen nach einer Matratze in Bern? Wer ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt, sollte die Suche und den Kauf einer Matratze nicht nebensächlich behandeln. Das liegt vor allem daran, dass die Zeit auf der Matratze enorm wichtig für Körper und Geist ist. Denn in der Schlafphase findet die Erholung und Verarbeitung vom Alltag statt.
Deshalb widmen wir dem Matratzenkauf viel Zeit und nähern uns diesem Thema mit wissenschaftlichem System, viel Know-how und persönlicher Beratung. Aus diesem Grund dauert eine Schlafberatung in Bern mit Liegeanalyse im Liege-Simulator ungefähr eine Stunde. In dieser Stunde zeigen wir Ihnen auf was es ankommt und erstellen für Sie die perfekte Matratze.
Die wichtigsten Infos im Überblick:
• Die Schlafphase macht ca. ein Drittel unseres Lebens aus und trägt massgeblich zu unserer Gesundheit bei. Da jeder Körper einzigartig ist, benötigt man eine passende Matratze für die Schlafphase.
• Entscheidend sind der neben dem Körpergewicht auch der Körperbau bzw. die Gewichtsverteilung sowie die bevorzugte Schlafposition.
• Die richtige Matratze sorgt für eine ideale Wirbelsäulenunterstützung, bessere Schlafqualität inkl. Regeneration, und Linderung bei Rücken-, Nacken-, Schulter- sowie Hüftschmerzen.
• Ablauf der schlafTEQ Matratzenberatung: 1. Erstberatungsgespräch inkl. Fragebogen, 2. Matratzentest auf dem Liegesimulator und 3. Prototyp vor Ort testen und bis zur Perfektion optimieren.
• Vorteile der schlafTEQ Matratze: bis zu 24 individuell konfigurierbare Zonen; 100% personalisiert nach Körpermass, Beschwerden und Liegeposition; Basierend auf über 25 Jahren Schlafforschung am Institut Proschlaf.
Matratze gesucht: Welche passt zu mir?
Welche Matratze am besten passt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen Körperbau, Körpergewicht, Beschwerden und die Schlafposition. Daher ist die Auswahl bzw. individuelle Anpassung der Matratze essentiell, um die perfekte Matratze in Bern zu finden. Das schlafTEQ Matratzenfachgeschäft in Bern steht Ihnen mit kostenloser Beratung und Probeliegen am Liegesimulator zur Verfügung. Dabei können Sie den Unterschied zwischen einer Matratze von der Stange und einer orthopädischen Matratze nach Mass mit unterschiedlichen Zonen entdecken.
Besonders bei Bandscheibenproblemen, Hüftschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenproblemen, Schulterschmerzen, Skoliose oder Übergewicht ist eine fachkundige Beratung sowie eine entsprechende Schlafunterlage wichtig. Als Schlafspezialist in Bern fertigt schlafTEQ Ihre individuelle Matratze nach Mass für erholsamen Schlaf.
Körperbau und Gewicht
Die handelsübliche Kategorisierung von Matratzen erfolgt nach Körpergewicht bzw. Härtegraden. Das heisst umso leichter der Mensch, umso geringer der Härtegrad der Matratze.
Die Klassifizierung sieht oft so aus:
• H1-H2, weich bis mittelfest: <60 kg Körpergewicht
• H2-H3, mittelfest bis fest: 60-80 kg Körpergewicht
• H3, fest: 80-100 kg Körpergewicht
• H4-H5, sehr fest: >100 kg Körpergewicht
Diese Einteilung ist jedoch aus mehreren Gründen unzureichend bzw. problematisch:
1. Neben dem Körpergewicht ist auch die Gewichtsverteilung, Grösse und Schlafposition wichtig.
2. Standard-Matratzen werden für durchschnittliche Körper produziert. Menschen mit breiteren Schultern, mehr Bauch, Beinen oder Gesäss werden hierbei häufig benachteiligt.
3. Wer Beschwerden im Nacken-, Rücken- und Schulterbereich hat, benötigt häufig eine Matratze mit speziellen Unterstützungen durch individuell konfigurierte Zonen.
Bevorzugte Schlafposition
Die Schlafposition ist entscheidend für die Matratzenwahl. Denn abhängig von der Schlafposition, benötigt man in manchen Bereichen mehr oder weniger Unterstützung, um die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form zu halten. So sollten Seitenschläfer eine Matratze wählen, die sich an die Hüfte und die Schultern anpasst. Rückenschläfer benötigen jedoch wieder eine andere bzw. gleichmässigere Unterstützung als Seitenschläfer. Für Bauchschläfer ist eine etwas festere Matratze besser geeignet, damit die Hüfte nicht zu sehr einsinkt.
Der schlafTEQ Ansatz
Die perfekte Matratze lässt sich nur durch eine ausführliche Analyse, Beratung und individuelle Matratze mit Zonen realisieren. Unser mehrstufiger Prozess führt zum perfekten Schlaf.
1. Erstgespräch
Durch das persönliche Gespräch und einen Fragebogen ermitteln wir Ihre Bedürfnisse. Dabei gehen wir auch auf eventuell vorhandene Beschwerden und Schlafgewohnheiten, wie die bevorzugte Schlafposition, ein.
2. Liegedruckmessung
Die Liegedruckmessung findet in unserem Liegesimulator in Bern statt. Die Messung erfolgt in Alltagskleidung und gibt Auskunft darüber, welcher Körperbereich wie viel Unterstützung benötigt. Aus dieser Liegedruckmessung geht ein individuelles Körperstützprofil hervor, das aus Körperzusammensetzung, Beschwerden und Schlafposition besteht.
3. Prototyp testen und optimieren
Auf Basis des Körperstützprofils wird ein Prototyp erstellt. Bei diesem werden die Zonen so angepasst, dass die Unterstützung ideal für Ihren Körper ist. Sie können den Prototypen bei uns in Bern testen und bis zur Perfektion anpassen.
Welche Rolle spielt die Matratze für die Gesundheit?
Da wir ca. ein Drittel unseres Lebens auf der Matratze verbringen und diese Zeit für die Regeneration unseres Körpers sehr wichtig ist, spielt die Matratze eine äusserst bedeutsame Rolle für unsere Gesundheit.
Körperhaltung und Wirbelsäule
Die Wirbelsäule durchläuft tagsüber erhebliche Belastungen durch Gravitationskräfte, wodurch Bandscheiben zusammengepresst werden und die Muskulatur angespannt bleibt. Die Nacht sollte eine Phase der Entlastung darstellen, in der sich die Wirbelsäule regenerieren kann. Eine qualitativ hochwertige Matratze unterstützt dabei die natürliche S-Form der Wirbelsäule und verhindert übermässige Belastungen einzelner Bereiche.
Eine zu harte Matratze lässt vor allem Schultern und Hüfte aufliegen, während die Taille kaum Unterstützung erhält. Dies führt zu Verspannungen und unzureichender Regeneration der Bandscheiben. Eine zu weiche Matratze lässt den Körper durchhängen, wodurch besonders die Lendenwirbelsäule leidet und langfristig chronische Rückenschmerzen entstehen können.
Die ideale Matratze passt sich den individuellen Körperkonturen an und bietet gleichzeitig ausreichend Gegendruck. Dabei spielen Körperzusammensetzung, Schlafposition und orthopädische Vorerkrankungen eine wichtige Rolle. Seitenschläfer benötigen eine Matratze, die im Schulter- und Hüftbereich nachgiebiger ist, während Rückenschläfer von einer gleichmässigeren Unterstützung profitieren.
Erholung und Schlafqualität
Während des Schlafs finden essenzielle Regenerationsprozesse statt. Dabei wird das Immunsystem gestärkt, Hormone reguliert und Stoffwechselprodukte aus dem Gehirn abtransportiert. Die Qualität dieser Erholungsprozesse hängt davon ab, wie gut wir durchschlafen können und wie tief die einzelnen Schlafphasen ausfallen.
Eine ungeeignete Matratze erzeugt Druckpunkte und unbequeme Liegepositionen, die uns unbewusst zu häufigeren Bewegungen oder Mikroerwachen veranlassen. Besonders die Tiefschlafphasen, die für körperliche Regeneration wichtig sind, werden dadurch verkürzt. Das Resultat ist ein Schlaf, der zeitlich ausreichend, aber qualitativ mangelhaft ausfällt.
Die Temperaturregulation stellt einen weiteren wichtigen Aspekt dar. Während des Schlafs schwankt unsere Körpertemperatur natürlicherweise, und Überhitzen kann zu unruhigem Schlaf führen. Moderne Matratzenmaterialien unterscheiden sich erheblich in ihrer Atmungsaktivität. Während manche Schäume Wärme speichern, bieten andere eine bessere Luftzirkulation und Feuchtigkeitsableitung für ein angenehmeres Schlafklima.
Durchblutung und Druckentlastung
Wenn bestimmte Körperbereiche über längere Zeit erhöhtem Druck ausgesetzt sind, wird die Blutzirkulation beeinträchtigt. Eine Matratze mit Druckpunkten zwingt den Körper zu häufigeren Positionswechseln, was den Schlaf fragmentiert und erholsame Tiefschlafphasen verhindert. Besonders betroffen sind Schultern, Hüften, Fersen und bei Seitenschläfern die Knie.
Die Druckentlastung wird durch Materialzusammensetzung und Aufbau der Matratze bestimmt. Hochwertige Matratzen verfügen über verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Härtegraden, die sich optimal an verschiedene Körperregionen anpassen. Memory-Schaum reagiert auf Körperwärme und passt sich präzise an individuelle Konturen an. Die Punktelastizität spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da eine punktelastische Matratze nur dort nachgibt, wo tatsächlich Druck ausgeübt wird.
Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit wird die Druckentlastung noch kritischer, da ungeeignete Matratzen zu Druckgeschwüren führen können. Doch auch im normalen Alltag profitiert jeder von einer besseren Druckverteilung für erholsameren Schlaf.
Allergie und Hygiene
Jede Nacht verlieren wir Hautschuppen und geben Feuchtigkeit ab, was ideale Bedingungen für Hausstaubmilben schafft. Für Allergiker können deren Ausscheidungen zu verstopften Nasen, juckenden Augen und asthmatischen Reaktionen führen. Die Materialwahl der Matratze beeinflusst, wie stark sich Milben ansiedeln können. Abnehmbare Bezüge sollten bei mindestens 60 Grad waschbar sein, um Milben effektiv abzutöten.
Ein durchschnittlicher Erwachsener gibt pro Nacht etwa einen halben Liter Schweiss ab. Eine gut belüftete Matratze mit atmungsaktiven Materialien transportiert diese Feuchtigkeit nach aussen, während schlecht konzipierte Matratzen sie speichern. Dies begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen, die gesundheitsschädliche Sporen freisetzen können.
Langfristige Folgen
Die Auswirkungen einer ungeeigneten Matratze entwickeln sich schleichend über Monate und Jahre. Was als gelegentliche Verspannung beginnt, kann zu chronischen Beschwerden werden. Chronische Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Übergewicht und psychische Probleme. Das Immunsystem wird geschwächt, die kognitive Leistungsfähigkeit nimmt ab.
Die Investition in eine qualitativ hochwertige Matratze sollte als Investition in die eigene Gesundheit betrachtet werden. Der Anschaffungspreis relativiert sich über die Nutzungsdauer, insbesondere im Vergleich zu potenziellen Kosten für medizinische Behandlungen oder Arbeitsausfälle.
Die schlafTEQ Matratzen
Unsere Matratzen gibt es mit 8, 20 und 24 Zonen. Diese Zonen lassen sich unabhängig voneinander individualisieren und so an jeden Körper anpassen.
Entwicklung
Die Entwicklung der schlafTEQ-Matratzen basiert auf der Forschung des Schlafforschungsinstituts Proschlaf. Dort wird seit über 25 Jahren physikalische Schlafforschung auf höchstem Niveau betrieben.
Ausbildung der Schlafexperten
Für eine kompetente Matratzenberatung braucht es entsprechende Bildung. Aus diesem Grund ist das Schlafforschungsinstitut Proschlaf auch Ausbilder und Prüfer aller schlafTEQ Schlafexperten.
Warum ist eine Matratzenberatung so wichtig?
Eine gute Matratze ist weit mehr als nur eine bequeme Unterlage zum Schlafen. Sie ist ein entscheidender Faktor für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität. Doch trotz dieser Bedeutung wird der Matratzenkauf oft unterschätzt oder ohne ausreichende Beratung getätigt. Dabei gibt es gute Gründe, warum eine professionelle Matratzenberatung unverzichtbar ist.
Jeder Körper ist einzigartig
Kein Mensch gleicht dem anderen, und das gilt besonders für unseren Körperbau. Körpergrösse, Gewicht, Schulterbreite, die Form der Wirbelsäule und individuelle Proportionen variieren erheblich von Person zu Person. Was für den einen die perfekte Matratze ist, kann für den anderen völlig ungeeignet sein. Eine zu weiche Matratze lässt schwere Körperpartien zu tief einsinken, während eine zu harte Matratze nicht genug nachgibt und Druckpunkte entstehen lässt. Hinzu kommen persönliche Schlafgewohnheiten. Diese Faktoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl der richtigen Matratze. Eine professionelle Beratung berücksichtigt all diese individuellen Besonderheiten und hilft dabei, die Matratze zu finden, die wirklich zu Ihnen passt.
Gesundheitliche Auswirkungen
Die Wahl der falschen Matratze kann weitreichende gesundheitliche Folgen haben, die weit über einen schlechten Schlaf hinausgehen. Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sowie Durchblutungsstörungen sind nur einige der möglichen Beschwerden, die durch eine ungeeignete Schlafunterlage entstehen können. Besonders die Wirbelsäule benötigt während des Schlafs optimale Unterstützung, damit sich Muskeln und Bandscheiben regenerieren können. Liegt die Wirbelsäule über Stunden in einer unnatürlichen Position, können chronische Probleme entstehen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Auch Menschen mit bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen wie Bandscheibenvorfällen, Arthrose oder Skoliose profitieren enorm von einer fachkundigen Beratung, die ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigt. Eine gute Matratze ist somit nicht nur Komfort, sondern aktive Gesundheitsvorsorge.
Investition in eine gesunde Zukunft
Wenn man bedenkt, dass wir etwa ein Drittel unseres Lebens im Bett verbringen, wird schnell klar, wie wichtig die richtige Matratze ist. Es handelt sich um eine Investition, die sich über viele Jahre auszahlt. Eine hochwertige, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Matratze kann zehn Jahre oder länger halten und in dieser Zeit Tag für Tag zu einem erholsamen Schlaf beitragen. Erholsamer Schlaf wiederum ist die Grundlage für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, ein starkes Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden. Die Kosten für eine gute Matratze und eine professionelle Beratung relativieren sich schnell, wenn man sie auf die Jahre der Nutzung umrechnet und die gesundheitlichen Vorteile berücksichtigt. Zudem können langfristige Folgekosten durch Arztbesuche, Physiotherapie oder Medikamente aufgrund von Schlafproblemen vermieden werden. Eine Matratzenberatung ist daher keine überflüssige Ausgabe, sondern eine kluge Investition in die eigene Gesundheit und Lebensqualität.
Überforderung im Matratzendschungel
Der Matratzenmarkt ist überwältigend vielfältig und für Laien kaum zu durchschauen. Kaltschaum, Federkern, Latex, Visco-Schaum, verschiedene Härtegrade, unterschiedliche Zonen, diverse Grössen und unzählige Hersteller mit teils widersprüchlichen Werbeversprechen machen die Auswahl zur Herausforderung. Online-Shops locken mit vermeintlichen Schnäppchen und hunderten von Kundenbewertungen, die oft mehr verwirren als helfen. Wie soll man da die richtige Entscheidung treffen? Eine professionelle Matratzenberatung bringt Licht ins Dunkel. Geschulte Beraterinnen und Berater kennen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Materialien und Konstruktionsarten, können die Vor- und Nachteile objektiv erklären und vor allem einschätzen, welche Matratze zu welchem Körper und welchen Schlafbedürfnissen passt. Statt sich durch einen Dschungel von Informationen zu kämpfen, erhalten Sie eine klare, auf Ihre Situation zugeschnittene Empfehlung. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass Sie mit Ihrer Wahl langfristig zufrieden sind.
Häufige Fragen und Antworten zum Thema Matratze kaufen in Bern
Die Wahl der richtigen Matratze ist besonders für Menschen mit Rückenbeschwerden von entscheidender Bedeutung. In Bern gibt es zahlreiche Fachgeschäfte und Beratungsmöglichkeiten, doch viele Fragen tauchen immer wieder auf.
Was ist die beste Matratze bei Rückenschmerzen?
Die beste Matratze bei Rückenschmerzen ist diejenige, die Ihre Wirbelsäule in einer natürlichen Position hält und gleichzeitig ausreichend Druckentlastung bietet. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht, da jeder Körperbau unterschiedlich ist. Entscheidend ist, dass die Matratze weder zu hart noch zu weich ist und sich Ihrem Körper anpasst. Hochwertige Matratzen mit verschiedenen Liegezonen unterstützen Schultern, Becken und Lendenbereich individuell. Besonders wichtig ist, dass die schwereren Körperpartien wie das Becken einsinken können, während die Taille gestützt wird.
Welche Matratze eignet sich bei einem Bandscheibenvorfall?
Bei einem Bandscheibenvorfall benötigen Sie eine Matratze, die Ihre Wirbelsäule optimal entlastet und in ihrer natürlichen S-Form hält. Besonders geeignet sind Matratzen mit ausgeprägten Liegezonen, die eine punktuelle Druckentlastung ermöglichen. Die Matratze sollte im Schulter- und Beckenbereich nachgeben, während sie gleichzeitig im Lendenbereich ausreichend Unterstützung bietet. Viele Orthopäden empfehlen bei Bandscheibenproblemen Matratzen mit mittlerem Härtegrad, da diese die Balance zwischen Stützkraft und Komfort am besten gewährleisten. Wichtig ist auch, dass Sie sich vor dem Kauf von einem Facharzt oder Physiotherapeuten beraten lassen, da die ideale Matratzenwahl von der Position des Bandscheibenvorfalls und Ihrer bevorzugten Schlafposition abhängt.
Hilft eine harte Matratze bei Rückenschmerzen?
Der weit verbreitete Glaube, dass harte Matratzen grundsätzlich besser für den Rücken sind, ist ein Mythos. Tatsächlich können zu harte Matratzen Rückenschmerzen sogar verstärken, da sie nicht genügend Druckentlastung bieten. Wenn die Matratze zu hart ist, können Schultern und Hüfte nicht ausreichend einsinken, wodurch die Wirbelsäule in eine unnatürliche Position gezwungen wird. Dies führt zu Verspannungen und Durchblutungsstörungen. Die optimale Matratze sollte eine ausgewogene Kombination aus Stützkraft und Anpassungsfähigkeit bieten. Mittlere Härtegrade sind für die meisten Menschen mit Rückenproblemen die beste Wahl. Lassen Sie sich in einem Bern Fachgeschäft beraten und testen Sie verschiedene Härtegrade, um die für Sie passende Balance zu finden.
Welche Matratze bei Rückenschmerzen im Lendenbereich?
Schmerzen im Lendenbereich erfordern eine Matratze mit besonders guter Unterstützung in der Körpermitte. Achten Sie auf Modelle mit verstärkter Mittelzone, die Ihren unteren Rücken gezielt stützt und ein Durchhängen verhindert. Eine zu weiche Matratze lässt den Lendenbereich zu tief einsinken, was die Wirbelsäule belastet, und die Schmerzen verschlimmern kann. Gleichzeitig darf die Matratze nicht so hart sein, dass eine natürliche Krümmung der Wirbelsäule unmöglich wird. Matratzen mit mehreren Liegezonen haben sich bei Lendenproblemen besonders bewährt, da sie die verschiedenen Körperbereiche unterschiedlich unterstützen.
Federkern oder Kaltschaum bei Rückenproblemen?
Beide Matratzentypen können bei Rückenproblemen geeignet sein, haben jedoch unterschiedliche Eigenschaften. Federkernmatratzen bieten eine gute Luftzirkulation und eine eher feste Unterstützung. Sie sind besonders für Menschen geeignet, die nachts stark schwitzen oder ein festeres Liegegefühl bevorzugen. Taschenfederkernmatratzen passen sich durch ihre einzeln verpackten Federn punktgenau an den Körper an und bieten eine sehr gute Unterstützung bei Rückenproblemen. Kaltschaummatratzen hingegen schmiegen sich enger an den Körper an und bieten eine ausgezeichnete Druckentlastung. Sie sind ideal für Menschen, die eine weichere, umhüllende Liegeposition bevorzugen und besonders geräuschempfindlich sind. Bei ausgeprägten Rückenproblemen empfehlen viele Orthopäden hochwertige Taschenfederkernmatratzen oder Kaltschaummatratzen mit hoher Dichte, da beide eine gute Körperanpassung mit ausreichender Stützkraft kombinieren.
Beste Matratze für Seitenschläfer mit Rückenschmerzen?
Als Seitenschläfer mit Rückenschmerzen benötigen Sie eine Matratze, die Schultern und Hüfte ausreichend einsinken lässt, während sie gleichzeitig die Taille stützt. Nur so kann die Wirbelsäule in der Seitenlage ihre natürliche gerade Linie beibehalten. Zu harte Matratzen führen bei Seitenschläfern zu Druckstellen an Schulter und Hüfte sowie zu Verspannungen, da die Wirbelsäule durchhängt. Besonders geeignet sind Matratzen mit ausgeprägten Schulter- und Beckenzonen sowie einem mittleren bis mittelfesten Härtegrad. Achten Sie darauf, dass die Schulterzone weich genug ist, damit Ihre Schulter tief genug einsinken kann.